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Allgemeinchirurgie

• Bruchoperationen

• Haut- und Unterhautveränderungen

   - Fettgeschwülste

   - Talgdrüsen

   - Warzen

   - Muttermale

   - Hautabszesse

• Kleine Hand- und Fußchirurgie

 

Bruchoperationen

 

Brüche sind Lücken in der Bauchwand, durch die sich Fettgewebe und/oder Teile des Darmes vorwölben können. Ein Bruch kann an fast jeder Stelle der Bauchwand vorkommen, die häufigsten Lokalisationen sind Leiste und Nabel.

 

Ein Bruch kann sich durch Schmerzen bei Belastung wie schwerem Heben oder Sport äußern, oft sieht man auch eine Vorwölbung an der entsprechenden Stelle. Ein Bruch an sich ist keine gefährliche Erkrankung, allerdings kann es zu einer Einklemmung des Darmes in der Bruchpforte und dadurch zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen, die sofortige Behandlung erfordert. Deshalb sollte prinzipiell jeder Bruch operativ beseitigt werden.

 

Die Bruchpforte kann durch eine direkte Naht der umgebenden Strukturen verschlossen werden, oder es wird ein sehr feines Netz aus hochentwickeltem Kunststoff zur Rekonstruktion und Verstärkung der Umgebung eingenäht. Auch das Versenken einer Art Plombe aus künstlichem Gewebe in die Bruchpforte ist ein bewährtes Verfahren. Als grobe Richtlinie gilt, daß man in jungem Lebensalter eher auf Fremdmaterial verzichtet, während bei älteren Patienten eine Verstärkung des Gewebes durch ein Kunststoffnetz sehr vorteilhaft ist. Auch gelingt damit eine raschere Schmerzfreiheit und körperliche Belastbarkeit.

 

Wenn eine gute häusliche Versorgung gewährleistet ist, kann die Bruchoperation ambulant oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt werden.Nach allen Arten der Bruchoperation ist sofortige Bewegung möglich, schweres Heben sollte aber für 3 Monate vermieden werden. Je nach Art der Tätigkeit liegt die postoperative Arbeitsunfähigkeit bei 1 bis 3 Wochen.

 

Haut- und Unterhautveränderungen

 

Sicht- und tastbare Wucherungen von Haut und Unterhaut können an allen Körperregionen vorkommen. Oft sind sie v.a. optisch störend, sie können aber auch Beschwerden verursachen. Wenn sie mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, jucken oder bluten sollten sie auf jeden Fall entfernt werden.

 

Zur operativen Entfernung kann der Laser, Hochfrequenzchirurgie oder das Skalpell zum Einsatz kommen. Eine Therapie in örtlicher Betäubung ist in der Regel möglich. Wir werden Ihnen auf jeden Fall die optisch vorteilhafteste Methode vorschlagen. Einschränkungen im Alltag oder eine Arbeistunfähigkeit sind postoperativ in der Regel nicht zu erwarten. Wird eine Veränderung aus kosmetischen Gründen entfernt, wird dies als IGEL-Leistung berechnet.

 

Kleine Hand- und Fußchirurgie

 

Häufige Erkrankungen an den Fingern und Zehen sind Entzündungen des Nagelbettes, Finger- und Fußsohlenwarzen, Hühneraugen und Überbeine. Meist lassen sich diese Veränderungen in örtlicher Betäubung behandeln, je nach Lokalisation kommt es oft zu Einschränkungen der Alltagsaktivitäten, auch eine Arbeitsunfähigkeit resultiert häufig.